News-Archiv 2007

11.12.2007
Presseerklärung des BUND Bundesverbandes vom 10.12.2007
10.12.2007

Naturschutzprojekt „Hannoversche Moorgeest“

Offener Brief des BUND Landesverbandes Niedersachsen an Umweltminister Sander

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10.12.2007

Kabinett beschließt „Grün-Label“ für Pflanzensprit trotz Rodung und Vertreibung

BUND kritisiert irreführende Zertifizierung bei der Nachhaltigkeitsverordnung des Bundeskabinetts

Reinhild Benning – Leiterin Referat Landwirtschaft

Berlin: Mit der gestern im Kabinett verabschiedeten Nachhaltigkeitsverordnung für Pflanzentreibstoffe unterstütze die Bundesregierung Menschenrechtsverstöße und die Abholzung von Regenwaldgebieten, kritisierte der BUND.

„Das Kabinett hat alle Sozialstandards vom Tisch gewischt, die im Verordnungsentwurf noch enthalten waren. Pflanzensprit, der mit Hilfe von Kinder- und Sklavenarbeit hergestellt wurde, kann demnach ein Nachhaltigkeits-Siegel erhalten. Ölkonzerne und Großgrundbesitzer sollen von einem Nachhaltigkeits-Zertifikat für Pflanzentreibstoffe profitieren können, auch wenn sie Kleinbauern und traditionelle Bevölkerungsgruppen vertreiben, die den Regenwald naturverträglich nutzen. Das Kabinett betreibt mit der Verordnung aktives Greenwashing zum Schutz von Konzernen und zum Schaden für Klima-, Artenschutz und für die Menschenrechte“, so Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND.

Ein weiteres Manko der sogenannten Nachhaltigkeitsverordnung für Pflanzentreibstoffe sei, dass nicht erfasst werde, ob für die Anpflanzung von Soja- oder Palmölplantagen für Kraftstoffe andere Agrarproduktionen wie etwa Viehweiden in Regenwald- und Schutzgebiete verlegt würden. Da diese indirekten Auswirkungen typisch für die Produktion von Pflanzentreibstoffen seien, dürfe Schwarz-Rot nicht einfach die Augen davor verschließen und ein grünes Mäntelchen um die Zapfsäulen hängen.

Die Bundesregierung müsse die wachsende Treibstoffgier und den steigenden Verbrauch endlich stoppen, wenn sie es mit dem Klimaschutz ernst meine. „Wenn die Regierung jetzt ein irreführendes Zertifikat für Pflanzentreibstoff einführt, ist dies eine Belohnung für die Unfähigkeit der deutschen Autoindustrie, die sich mit Hilfe von ‚Bio’-Sprit davor drücken will, effizientere Motoren zu bauen“, so Weiger. Das Kabinett drohe die Chance zu vertun, bei der Debatte um Zertifikate ein starkes Signal für den Schutz der Menschenrechte und des Klimas nach Brüssel senden.


01.12.2007

Verleihung des 27. BUND-Umweltpreises

Im Helmstedter Sonntag vom 25.11.07 ist dazu folgender Artikel erschienen:

Dr. Christoph Stein aus Wolfsburg wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) der Kreisgruppe Helmstedt mit dem BUND-Umweltpreis ausgezeichnet.

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25.11.2007

Landtagswahl 2008: Parteien zum Umweltschutz

Vergleichende Übersicht der Aussagen aus den Wahlprogrammen zu Umwelt-, Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung in Niedersachsen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz ist überparteilich und betreibt daher keine Meinungsbildung zugunsten einzelner Parteien im Wahlkampf. Die nachhaltige Sicherung der Biodiversität und die Ausrichtung sämtlicher Bereiche der Landespolitik auf Klimaverträglichkeit sind für die Erhaltung der Lebensgrundlagen in unserem Bundesland von so großer Bedeutung und Aktualität, dass den Aussagen der Parteien zu diesen Themenbereichen bei der kommenden Landtagswahl besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Der BUND hat daher die Wahlprogramme zur Landtagswahl am 27. Januar 2008 systematisch auf entsprechende Aussagen hin untersucht und diese in einer Tabelle gegenübergestellt. Die Tabelle steht auf der Internetseite des Landesverbandes zum Download bereit. Unser Anliegen ist, alle Wählerinnen und Wähler in Niedersachsen über die Ziele, Absichten und Forderungen zu informieren, die die Parteien zu den Themenbereichen Umwelt-, Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung in ihren Programmen formuliert haben. Die Wählerinnen und Wähler haben dann Ende Januar 2008 die Wahl, im wahrsten Sinne des Wortes – am besten für die Partei, die das beste Konzept vorgelegt hat, sich den zentralen Herausforderungen im Bereich Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu stellen.

PDFVergleich Wahlprogramme zur Landtagswahl 2008   (PDF 241 KB)


14.10.2007
Gemeinsame Presseerklärung vom BUND Deutschland und PAN Germany vom 10.10.2007

Giftiges Obst für EU Parlamentarier

Hamburg/Berlin: Auch EU-Parlamentarier sind wie „Herr/Frau Jedermann“ ständig bedenklichen Pestizid-Rückständen in Lebensmitteln ausgesetzt. Dies zeigen die heute in Brüssel von Milieudefensie (Partner des BUND) und dem Pestizid Aktions-Netzwerk Europa vorgestellten Rückstandsergebnisse von Früchten aus dem EU-Parlamentsgebäude.

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14.10.2007

E-Mail-Aktion für besseres EU-Pestizidrecht

Liebe Freundinnen und Freunde!

Beziehen Sie jetzt Stellung zu Pestiziden und plädieren sie für einen verbesserten Umwelt- und Gesundheitsschutz! Sie benötigen nur eine Minute:

Nehmen Sie Teil an der gemeinsamen Aktion von PAN Germany und des BUND und senden Sie den vorbereiteten Brief als E-Mail automatisch an Ihre gewählten EU-Abgeordneten. Es besteht die Möglichkeit, den Brief durch eine persönliche Nachricht zu ergänzen. Sie finden den Brief (in Deutsch und anderen Sprachen) sowie weitere Informationen unter:

www.pan-germany.org

Bitte leiten Sie einen Link auf diese Webseite an Kollegen, Bekannte und Freunde weiter, von denen Sie glauben, dass auch sie sich gerne an dieser Aktion beteiligen möchten. Die Zeit drängt.

In der 43. Kalenderwoche (ab dem 22. November) wird das Europäische Parlament sehr wichtige Entscheidungen darüber treffen, wie die Pestizidanwendung in der Europäischen Union zukünftig geregelt werden soll. Zur Entscheidung steht ein ganzes Paket an Gesetzesvorschlägen zur Zulassung, zur Vermarktung und zur Anwendung von Pestiziden in der EU. Dies bietet die äußerst seltene Chance, grundsätzlich einen anderen Weg in der europäischen Pestizidpolitik zu beschreiten und sich für eine pestizidarme bzw. pestizidfreie Landwirtschaft auszusprechen.

Setzen Sie sich zusammen mit EU Pesticide Watch, einer breiten Koalition aus Nichtregierungsorganisationen, dafür ein, dass der vorsorgende Schutz von Umwelt und Gesundheit im Pestizidrecht verbessert wird.

Übrigens – wussten Sie, dass in den Lebensmitteln für europäische Verbraucher insgesamt 324 verschiedene Pestizide als Rückstände nachgewiesen worden sind?

Bei vielen der häufig vorkommenden Pestizide sind unerwünschte Nebenwirkungen auf die menschliche Gesundheit nachgewiesen. Die Hälfte aller untersuchten Früchte- und Gemüseproben enthalten Pestizid-Rückstände. Und bei jedem vierzigsten in der EU angebauten Lebensmittel werden Pestizid-Rückstände über den erlaubten Hüchstmengen festgestellt.

Weitere Informationen finden Sie auch auf folgender PAN Germany Webseite:

www.pestizidreduktion.de

Adresse:
Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.
Nernstweg 32
D-22765 Hamburg

Fon: +49 (0)40-39 91 91 0-0

Fax: +49 (0)40-390 75 20

E-Mail: info@pan-germany.org


19.05.2007

Forstwirtschaft in den Niedersächsischen Landesforsten – Defizitanalyse 2007

BUND Landesverband Niedersachsen

Im März 2007 hat der BUND Landesverband Niedersachsen e.V. (BUND) dem niedersächsischen Minister für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Heinrich Ehlen, ein Positionspapier zur Situation der niedersächsischen Landesforsten zugeleitet. Darin werden Entwicklungen angesprochen, die aus der Sicht des BUND eine nachhaltig hohe Wertschöpfung im Landeswald gefährden.

Viele der sich hieraus ergebenen Probleme betreffen den Wald aller Besitzarten. Dem Landeswald kommt wegen seiner ökologischen, ökonomischen und sozioökonomischen Wirkungen jedoch eine Vorbildfunktion gegenüber anderen Waldbesitzarten zu. Außerdem handelt es sich beim Landeswald um Vermögen der Bevölkerung Niedersachsens, das dem Staat zum höchsten Wohl der Allgemeinheit anvertraut ist.

Der BUND legt hiermit den ersten Teil einer umfassenden Defizitanalyse zur Bewirtschaftung der niedersächsischen Landesforsten vor, der sich vorrangig mit der Bewirtschaftung der niedersächsischen Wälder außerhalb von Schutzgebieten beschäftigt.

PDFForstwirtschaft in den Niedersächsischen Landesforsten – Defizitanalyse 2007   (mit Fotos als PDF 1,56 MB)


13.05.2007

Positionspapier Wald des BUND Niedersachsen
zu den Niedersächsischen Landesforsten – 2007

Dieses Positionspapier wurde u. a. am 11.05.07 auf der Fachtagung „Bewahrung des europäischen Naturerbes am Beispiel der Wälder in der Region Braunschweig“ ausgelegt.

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PDFPositionspapier Wald 2007   (PDF 25 KB)


12.05.2007

Regionales Raumordnungsprogramm (RROP) für den Großraum Braunschweig

Stellungnahme unserer Kreisgruppe

Diese Stellungnahme wurde am 19.04.07 als Brief an den Zweckverband Großraum Braunschweig geschickt.

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PDFRROP – Stellungnahme zum Entwurf 2007   (PDF 28 KB)


08.04.2007

Neue Artikel bzw. Pressemitteilungen über Minister Sander:

Deutsche Umwelthilfe vom 03.04.07:

EU-Vertragsverletzungsverfahren wegen „Kettensägenaktionen“ an der Elbe

Die vom niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander angeordnete und teilweise selbst durchgeführte Abholzung ufernaher Auwälder in den Elbtalauen verletzen europäisches Naturschutzrecht – Verstoß gegen „Verpflichtung zur loyalen Zusammenarbeit“ mit der Kommission – Deutsche Umwelthilfe fordert Rücktritt des Ministers

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Zitat:

„Dass Brüssel diesen Vorgang aufgreift, zeigt, wie tief Niedersachsen inzwischen auf europäischer Ebene im Naturschutz gesunken ist.“

Der Grünen-Fraktionschef im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel, zur Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens der EU wegen Abholzungen in Schutzgebieten der Elbtalauen.

Braunschweiger Zeitung vom 04.04.07:

Sander griff zur Säge: EU ermittelt

Kommission leitet wegen der Abholzung an der Elbe ein Verfahren gegen die Bundesrepublik ein

Von Michael Ahlers

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Deutsche Umwelthilfe vom 05.04.07:

„Kettensägenminister“ Sander sägt weiter am Ast, auf dem er sitzt

Zur Ankündigung des niedersächsischen Umweltministers Hans-Heinrich Sander (FDP) über den Stopp der Abholzaktionen an der Elbe erklärt die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH): „Kettensägenminister“ Sander sägt weiter am Ast, auf dem er sitzt

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05.01.2007

Folgende Glosse haben wir von „verstrahlt@gmx.de“ per E-Mail erhalten:

Vom grünen Imätsch in Onkel Atoms Hütte

Von M. Buchholz

Mal wieder zieht ein Grüner in noch grünere Auen, um dort kräftig abzugrasen. Der Mann heißt Matthias Berninger, war mal Staatssekretär im Verbraucherschutzministerium und ist bislang noch ...

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